Rundreise durch den Westen der USA


Los Angeles Hollywood Studios & Venice Beach

Auch wenn ich absolut keine Lust drauf hatte und auch eigentlich nicht eingesehen habe, 48 Dollar für die Universal Studios auszugeben, hab ich mich breitschlagen lassen, hinzufahren.

Wir sind recht früh da, es ist auch Gott sei Dank nicht so viel los. Wir kommen um zehn rein, nachdem wir ne halbe Stunde von einem von einem Punkt zum nächsten vorgelassen wurden. Wir stellen im Weiteren fest, dass das ein toller Trick der Amis ist: Von einem Wartepunkt zum Nächsten in riesenlangen Schlangen geschickt zu werden.

Wir gehen hintereinander in folgende „Attraktionen“:

Universal Tour: Nicht schlecht, aber man wird leider nur auf dem Standartparkour mit vorbereiteten Hallen und nicht ganz so tollen Effekten gekarrt - zu aktuellen neuen Filmsets oder in eine der aktuell in Benutzung befindlichen Hallen wird man nicht gebracht. Alles in Allem ganz nett, im Vergleich zu allen anderen Sachen.

Zurück in die Zukunft: Fahrt im Delorian durch eine virtuelle Welt, nicht besonders aktuell, aber wenn’s schon mit dabei ist.

Backdraft: Es wird in drei verschiedenen Hallen gezeigt, wie Backdraft teilweise gedreht wurde. In den ersten beiden Hallen werden dabei lediglich zwei Behind the Szene Filme gezeigt, die sicherlich auch auf der Kauf- DVD als Add-on dabei sind.
In der dritten Halle wurde schlussendlich eine Special Effect Show gezeigt, die mit dem Film in keinem Zusammenhang steht. Sie ist dennoch recht amüsant, da es doch recht gut knallt, warm und nass wird.

Special Effects – Van Helsing und Riddick: Hier wird ebenfalls wieder in drei Hallen vorgestellt, wie die ein paar Spezial Effects in Wirklichkeit zustande gekommen sind.
Die ersten Hallen sind amüsant, vor allem, weil Teilnehmer aus dem Publikum für die Vorstellung mit einbezogen wurden. Die amerikanische Art, etwas publikumstauglich zu präsentieren und die Masse zu animieren wird hier sehr gut ausgelebt… . Trotzdem sehr spassig.
Halle 3 bietet, wiederum im Zusammenspiel mit Freiwilligen, ein Vorstellungen, wie der Sound im Film produziert wird, dieser Teil war dann doch schon eher langweilig.

Die Mumie: Die Werbung sowohl in ganz LA und auch in den Universal Studios haben viel versprochen. Tatsächlich war die Qualität des Indoor Rollercosters nur auf dem Niveau des Gesamtparks: Mittelmaß. Nett war der Sturz in die Tiefe und die enorme Beschleunigung am Anfang. Der Rest in der Mitte war nicht unbedingt spektakulär und in meinen Augen auch nicht besonders gut animiert.

Jurassic Parc: An dieser Stelle wurde man in einem bootähnlichen Vielmann-Gefährt durch den von wirklich ganz doll unecht aussehenden Dinosaurierpark geschifft. Lustig war, dass man an verschiedenen Stellen richtig nass gespritzt wird und dass am Schluss eine Abwärtsfahrt angesagt ist. Meiner Meinung nach gibt’s auf jeden größeren Jahrmarkt ähnliche Sachen.

Van Helsing Fortress: Das in meinen Augen schlechteste des ganzen Parkts. Man läuft durch das „Van Helsing Fortress“, eine schlechte Geisterbahn, die durch teils lebende, teils schlecht nachgestellte Figuren aus dem Film gekennzeichnet ist. Hätte ich nicht jemanden vor mir gehabt, den es zu erschrecken gilt, wäre ich sicherlich auch mal einem Schreckensmoment unterlegen … allein aber durch den Umstand, dass es in dem Fortress dunkel ist und jemand um die Ecke kommt und "Buh" macht.

Terminator 2 3D und Shrek 4D: diese beiden Attraktionen seien an dieser Stelle zusammengefasst, da sie sich doch von der Machart sehr ähnlich sind. Beides sind 3D animierte, auf den Hauptfilmen basierende Kurzfilme, die sich inhaltlich in das Gesamtgeschehen einordnen lassen. Die Beiden unterscheiden sich darin, dass bei Terminator reale Akteure mitspielen, die immer wieder mit dem 3D Film „verschmelzen“, sodass der Eindruck entsteht, dass man live dabei ist. Shrek glänzt wiederum mit Wasserspritzern und ruckelnden Sitzen.
Insgesamt haben mir diese beiden Sachen persönlich am Besten gefallen, da diese Beiden anscheinend allein für die Studios gedreht wurden und das auch noch mit den Hauptdarstellungen als Erweiterung.

Alle anderen Sachen, abgesehen von der Tour, kann man auch auf einem Jahrmarkt erleben oder auf einer DVD oder im Fernsehen sehen.

Im Anschluss an die Studios essen wir bei In and Out Burger. Lecker, sehr cheesy, aber nicht besser als Burger King.

Wir beenden unseren Tag am Venice Beach. Ich habe die tolle Möglichkeit mir einen kleinen Traum zu erfüllen: Beachvolleyball am Venice Beach.
Wir spielen bis die Sonne untergeht. Besser kann ein Tag nicht enden.

Wir schlafen im Crowne Plaza.

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