USA 2017


Top of the Rock, Central Park und ein wenig Harlem

New York - Top of the Rock

Der frühe Vogel drängt uns dazu, dass wir gegen 8 Uhr das Hotel verlassen in Richtung Rockefeller Center. Denn hier warten „Roof oft he Top“ auf uns um uns einen fantastischen Blicke von oben auf die Stadt zu präsentieren. Wir haben einen strahlend blauen Himmel und die Sonne leuchtet Manhattan wunderbar aus. Da wir die Karten bereits vorher online gekauft haben und um diese Uhrzeit kaum Besucher da sind, kommen wir ohne Anstehen zum Aufzug und hinauf aufs Dach. Ich finde, dass das Rockefeller für den Ausblick am Tagen am besten geeignet ist, da man auf der einen Seite eine tollen Blick über den Central Park hat und somit auch des Ausmaße erkennen kann und zur anderen Seite liegt Manhattan vor einem. Man hat das Empire State Building direkt vor sich und kann am One World Trade Center vorbei bis zur Freiheitsstatue schauen. Nur das hässliche MetLife Building verdeckt etwas den Blick auf das wunderschöne Chrysler Building.

Eh wir uns versehen ist eine Stunde vergangen. Es geht also wieder hinunter auf den festen Boden. Nach einem kleinen Frühstückssnack drehen wir noch eine Runde um das Center, kommen dabei an der Radio City Music Hall vorbei. Dort kann man mal einen Blick die 6th Avenue hinunter werfen. Die Straße ist zwischen Hochhäusern eingespannt und scheint sich bis zum Horizont schnurgeradeaus zu ziehen.

Lobby des Plaza Hotels

Den nächsten Teil des Tages wollen wir im Central Park verbringen. Also laufen wir die 5th Avenue hinunter. Hier reihen sich die noblen Einkaufsboutiquen von Versace, Louis Vuitton, Tiffanys, Cartier usw. auf. Bevor wir den Park betreten riskieren wir noch einen Blick in die Lobby des Plaza Hotels (ihr wisst schon – Kevin allein in New York). Beim Betreten fällt einem sofort der Duft von frischen Blumen auf. Die gesamte Lobby ist damit bestückt und man spürt direkt den besonderen Flair dieses Hotels.

Genug geschwärmt und rüber in den Park. Es ist schließlich bestes Sommerwetter. Das erste, was man direkt wahrnimmt, ist der nicht mehr vorhanden Trouble und das typische Großstadtrauschen. Dann ist es erstaunlich, wie hügelig der Central Park ist. Dies würde man so nicht erwarten. Wir schlendern also durch quer durch den Park und nutzen immer wieder die vielen Parkbänke um etwas das hier zu genießen.

Ein paar Orte im Park sind dann natürlich auch Pflicht: Dazu gehört sicherlich die Bethesda Terrace & Fountain, die Bow Bridge mit dem Blick auf die Gebäude direkt am Central Park (ich sage nur: final scene in Ghostbusters). Hier kann man sich auch ein Ruderboote ausleihen und mit den Enten um die Wette paddeln.

New York - Central Park Bethesda Foutain im Central Park Bow Bridge im Central Park

In Höhe des Metropolitan Museums verlassen wir gegen halb zwei den Central Park. Wer Lust auf das Metropolitan hat, sollte dafür einige Stunden einplanen. Gegenüber stehen die sehr preisintensiven Apartmenthäuser der Upper East Side, wo ihr mal einen Blick in die Eingangsbereiche werfen solltet. Diese sind gern mit Marmor ausgekleidet und opulent gestaltet. Natürlich darf auch der Portier nicht fehlen.

Wir gehen die 5th Avenue weiter bis zum futuristischen Guggenheim Museum. Leider hat dieses donnerstags geschlossen, aber zur Abwechslung ist von außen mal kein Gerüst angestellt.

Da wir nun mehr Zeit haben als geplant haben, ziehen wir weiter zur nächsten Subway Station um in Richtung Harlem zu fahren. Auf der Lexington Ave genießen wir noch ein kleines Sandwich bevor es dann über die Bronx nach Harlem geht. Über die Bronx, da die Subways in Höhe des Central Parks nur in Nord-Süd-Richtung fahren und man somit nicht quer unter dem Park durch kommt. In Harlem angekommen, gehen wir den Dr. Martin Luther King Blvd hinunter bis zum berühmten Apollo Theater. Da dies vorher nicht geplant war, habe ich mich vorher leider auch nicht darüber informiert, ob man das Theater besichtigen kann. Nach Auskunft einer Kassiererin ist dies nur zu bestimmten Termin oder eben zu Veranstaltungen möglich – schade.

Apollo Theater in Harlem Columbia University

Wo wir aber schon mal zu weit nördlich sind, nutzen wir die Gelegenheit uns mal den Campus der Columbia University anzusehen. Die Columbia ist eine des ältesten und renommiertesten Universitäten der USA und der Campus ist wie ein Park angelegt, welcher von historischen Gebäude durchzogen ist.
Es ist jetzt übrigens fast halb sechs und wir fahren mit der nächsten U-Bahn erstmal kurz wieder in unser Hotel.

New Yorker Highline

Nachdem wir uns etwas frisch gemacht und ausgeruht haben, denn es war doch ganz schön viel zu laufen heute, treffen wir uns wieder mit unserm Freund und ziehen nochmal los. Vom Madison Square Garden läuft man nur ca. 15 min. bis zur New Yorker Highline. Dies ist eine ehemalige Hochbahntrasse, welche über mehrere Jahre und Spenden in eine Parkanlage umgewandelt wurde und direkt zwischen den Wohnhäusern im Stadtteil Chelsea hindurch führt. Danach schauen wir noch kurz durch den Chelsea Market in dem sich diverse Läden befinden, die Handgefertigtes anbieten und ebenso viele kleine Restaurants. Danach gehen wir in der Nähe noch essen und dann ab ins Bett.

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