USA 2017


 Der Weg nach Louisville

Beinahe hätte ich von Tag 9 gar kein Bild für euch gehabt, aber zum Glück gab es die berühmt berüchtigte 18 Uhr-Flaute. Wie ihr daran sicherlich schon erkennen könnt, ist das Wetter heute nicht auf unserer Seite und es regnet und regnet.

Nun gut, das gucken und hoffen wir mal auf eine Regenpause zur richtigen Zeit. Auf dem Plan standen ein paar Sachen in Arlington:

  • Nationalfriedhof Arlington – Militärfriedhof und Grabstätte von John F. Kennedy
  • Pentagon
  • Gravelly Point – Ein- und Ausflugschneise vom Ronald Reagan Washington Nation Airport - Airplan Watching

So der Plan. Am ende waren wir kurz am Gravelly Point und haben ein paar Flieger über unsere Köpfe brausen lassen und auf dem Weg dahin haben wir kurz das Pentagon in der Ferne gesehen. Vom Friedhof haben wir nur die Einfahrt gesehen, da man oh Schreck diesen nicht einfach befahren, sondern sein Auto davor auf einem Parkplatz abstellen muss. Da der regen nun noch stärker wird, lassen wir also auch das aus.

OK, dann also weg hier. Ziel ist das ca. 300 km entfernte Lexington (Virginia). Dort habe ich ein Hotel gebucht, welches uns als Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Louisville (Kentucky) dient.

Sicherlich werden die meisten von euch hier die Route anders planen, weil Louisville sicherlich nicht unbedingt das direkte Ziel nach Washington ist. Wir wollen da aber sehr gern hin, da dort sehr gute und liebe Freunde von uns leben. Dennoch kann ich euch einen Abstecher nach Virginia und dem „George Washington and Jefferson National Forest“ empfehlen.

Wir cruisen also gehen 15 Uhr los (ich habe keine Ahnung, wo die Zeit geblieben ist) und der regen begleitet uns. Kurz nachdem man den Großraum Washington verlassen hat, taucht man in unendliche Waldflächen ein. Dabei verlassen wir immer wieder die großen Interstates um ein wenig mehr von der Natur und den kleineren Städten zu sehen und nicht einfach nur daran vorbeizugleiten.

Es ist nun mittlerweile fast 19 Uhr und wir haben noch gut 20 km zu fahren. Die Sonne ist kurz davor sich für heute zu verabschieden. Ja, man glaubt es kaum, aber es regnet nicht mehr.

Doch dann… Was habe ich da grad im Augenwinkel gelesen? Blue Ridge Parkway? OK, einmal wenden bitte! Und tatsächlich steht da ein Schild mit der Ausschrift „Entrance to Blue Ridge Parkway“. Es fragt ihr euch sicherlich Jaaauuunnnd? Der Blue Ridge Pkwy ist mir schon bei zwei USA reisen unter die Räder gekommen und ich hatte sofort die wunderschönen Bilder von der Aussicht im Kopf. Denn der Parkway schlängelt sich über 750 km entlang der Bergkämme von Virginia bis nach North Carolina.

Aber was soll ich noch lang erzählen. Seht selbst.

Sonnenuntergang am Blue Ridge Parkway

In Lexington essen wir dann noch einen sehr leckeren Burger (super schmackhaftes Rinder Patty) im The Palms.

Nur noch 700 Kilometer

Neuer Morgen neues Diner. Die Sonne lacht wieder und ich habe uns ein nettes abgelegenes Diner rausgesucht. Wir fahren ca. eine Stunde vom Hotel bis dorthin und erfreuen uns an der schönen bewaldeten Landschaft. Das Diner ist dann genau wieder das was ich auf so einem Roadtrip sehen will. Es ist einfach perfekt nicht perfekt. Hier treffen sich die Einheimischen um beim Essen die Nachbarn zu treffen du etwas miteinander zu quatschen.

Diner Lifestyle Mountain Diner

Theoretisch müssten wir nun nur der Interstate 64 folgen, welche bis nach Louisville führt. Bis nach Charleston (West Virginia) fahren wir aber noch abseits dieser und staunen weiter über die Unmengen an Wald. Holz ist hier auf jeden Fall keine Mangelware.

River Flow

In Charleston kommen wir so gegen halb drei an und machen noch eine kleine Stadttour. Wir halten kurz am West Virginia State Capitol, welches mit seiner goldenen Kuppel schon von weitem die Blicke auf sich zieht.

West Virginia State Capitol

Nun geht es aber ab auf die I64 und die restlichen 400 km abreißen.

Pünktlich zu Abendessen treffen wir bei unseren Freunden ein. Ich fühle mich direkt angekommen, da ich ja bereits das Jahr zuvor schon einmal dort war. Wir werden herzlichst Empfangen und fühlen uns einfach wohl.

Danke Familie "K"

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