Roadtrip USA 2022

Joshua Tree National Park

Der nächste morgen bringt wieder strahlend blauen Himmel und Sonne. Wie soll es auch anders sein in Kalifornien.

Joshua Trees im Nationalpark

Heute geht es in den ersten Nationalpark auf unserer Reise. Für die Einfahrt zahlt man 30$ pro Fahrzeug. Dies ist bei fast allen Nationalparks ebenso. Somit kommt dann einiges an Kosten auf uns zu. Es gibt aber eine hervorragende Alternative, den "America The Beautiful" Pass.

America the Beautiful Annual Pass
Dieser Pass ist ein Jahr ab Kauf gültig und kostet 80$. Damit kann man dann so ziemlich alle Nationalparks (nicht State Parks) besuchen.
Leider ist es außerhalb der USA nicht möglich den Pass vor der Reise online zu kaufen. Es gibt aber sehr viele Stellen, wo man diesen vor Ort erwerben kann.
weitere Informationen zum American the Beautiful Pass

Wir kaufen unseres Pass im Palm Springs-South Coast Field Office. Zahlung ist per Kreditkarte möglich und wie immer sind die Angestellten dort super freundlich und freuen sich darüber, dass man ihr Land besucht.

America the Beautiful Pass und Joshua Tree Base Cap

Nun geht es also los zum Joshua Tree Nation Park. Wir nutzen die Südeingang über die Interstate 10. Wie gesagt brennt die Sonne wieder und ich muss mir unbedingt noch eine Kopfbedeckung besorgen. Wir halten also direkt am Vistor Center, was sowieso immer ein Muss ist, da man hier zusammengefasste und liebevoll dargestellte Informationen über die Landschaft und Tierwelt erhält. Des weiteren kann man sich auch immer noch Tipps von den Rangern holen.

Mit Base Cap ausgestattet geht es also weiter in den Park hinein. Die Landschaft ist sehr karg und von Buschland gesäumt. Von den Joshua Trees ist anfänglich nichts zu sehen. Je weiter wir aber in den Park fahren, ändert sich das. Man kann erkennen, dass es in großen Teilen des Parks gebrannt haben muss. Die Joshua Trees scheinen von Menschen angepflanzt zu sein und sind auch noch sehr klein. Das hatte ich von meiner ersten USA-Reise 2004 noch anders in Erinnerung.

Das Bild ändert sich aber nach und nach. Zuerst treffen wir auf die seltsam anmuten Felsformationen. Sie wirken, wie dort platziert und aufgestapelt. Irgendwie fremdartig. Natürlich animieren sie aber auch dazu auf ihnen herum zu klettern, was als Kind irgendwie alles viel einfacher war ^^

kleine Joshua TreesFelsformationen im Joshua Tree NationalparkPanorama Blick vom Key View im Joshua Tree Nationalpark

Bevor wir den Park in Richtung Norden verlassen fahren wir noch kurz zum Keys View. Die Straße dorthin ist von großen Joshua Trees gesäumt und der Blick vom Keys View ist überraschend. Es ist der höchster Aussichtspunkt im Nationalpark und bietet einen fantastischen Panoramablick auf das Coachella Valley und die dahinter liegende Bergkette.

Wie gesagt fahren wir nun weiter in Richtung Norden nach Amboy. Es ist mittlerweile früher Nachmittag und das Thermometer zeigt wieder über 40°C. Es ist mir weiterhin ein Rätsel, wieso es Menschen an das Ende der Welt zieht, um hier zu leben.

The end of the world sign

In Amboy treffen wir auf die historische Route 66 und das  ehemalige Roy's Motel & Cafe. Die Landschaft gleicht weiterhin einer Wüste und hier möchte man auf keinen Fall liegenbleiben. Wir nehmen an der Tankstelle am Roy's eine eiskalte Erfrischung und lassen diese unwirkliche Gegend etwas auf uns wirken. In der Tankstelle hänge diverse deutsche Autokennzeichen. Wie uns der Inhaber erzählt, habe Touristen diese mitgebracht und ihm geschenkt.

Roy's Motel & Cafe in Amboy

Die letzte Etappe für diesen Tag führt uns nach Kingman, wo wir unser nächste Übernachtung haben werden. Damit befinden wir uns nun in Arizona. Wir essen in einem BBQ Restaurant zu abend. Meine Mom bestellt sich die halbe Portion Nachos mit allem möglichen darauf. Als dann die Portion ankommt, fragen wir uns nur, was wäre gewesen, wenn sie die Große genommen hätte? Ein Schubkarre voll?